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25.9.

Termine

Esther Siddiquie: Gespräch und offenes Atelier

Esther Siddiquie

Diskursformat

Offenes Atelier und Gespräch mit der Künstlerin Esther Siddiquie im Depot über die Ausstellung archiveofmyselfasmyancestors, in dem die Künstlerin auch Einblicke in ihre neue Arbeit THE BODY AS COAUTHOROF THE ARCHIVE gibt.

Der Eintritt ist frei!

China Hopson (* 1987, Stuttgart) ist eine afrodeutsche Fotografin, die in Deutschland und den USA aufgewachsen ist.
Nach einer dem Abschluss einer dreijährigen Berufsausbildung zum Porträtfotografin folgte der Bachelorstudiengang„Fotojournalismus & Dokumentarfotografie“ an der Universität Hannover. Nach dem erfolgreichen Bachelor Abschluss 2019 hat China im Frühjahr 2020 den Masterstudiengang „Photographic Studies“ an der Fachhochschule Dortmund aufgenommen. Als Schwarze Fotografin in Deutschland filtert China Hopson ihre Fotografien durch ihr Erbe. Sie beschäftigt sich mit identitäts- und gesellschaftspolitischen Themen, um Ungerechtigkeiten und die Auswirkungen von Rassismus aufzuzeigen. Ihre Arbeit MATTER IS THE MINIMUM porträtiert Aktivisten der Black-Lives-Matter-Bewegung in Deutschland. Ihre Arbeit HEARTBEAT OF A MANGO TREE wurde 2019 Fujifilm X Spotlight. Der fotografische Essay beschäftigt sich mit dem Schicksal von Reggae-Veteranen und Rastafaris in Jamaika. China Hopson und Kathrin Aldenhoff wurden mit der Multimedia-Reportage DRAUSSEN – 24H MIT EINEM OBDACHLOSEN für den GRIMME ONLINE AWARD nominiert. Neben ihren eigenen Projekten fotografiert China Hopson für verschiedene Magazine und Zeitungen. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im STERN, Vogue Deutschland, 11Freunde, Rosa Luxemburg Magazin, Eltern Family, Weser-Kurier, Die Zeit und Süddeutsche Zeitung veröffentlicht. China lebt und arbeitet derzeit als freiberuflicher Fotograf zwischen Hannover, Dortmund und Stuttgart (und dem Süden der USA).

Esther M. Siddiquie ist eine in Bochumer Künstlerin, die aus einer choreografischen Praxis heraus arbeitet. Im Rahmen ihrer Forschung erkundet sie das Potenzial körperlicher Begegnungen mit Archivalien als Mittel der Wissensproduktion und entwickelt eine dekoloniale Praxis der Inventarisierung. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit sind critical border studies. 2022 ist Sie Stipendiatin der Tanzrecherche NRW. Sie ist Absolventin der London Contemporary Dance School und NYU Tisch School of the Arts. Siddiquie arbeitet als Artistic Associate an der School of Dance der University of the Arts Philadelphia wo sie kuratorisch tätig ist. Ihre Arbeiten wurden u.a. im atelier automatique, kitev – LEERSTAND, Kunstmuseum Bochum, Tanzhaus NRW, Dance Umbrella Festival, New Lab, The Place und Sadler’s Wells gezeigt. Sie ist Doktorandin an der Goldsmith University in Advanced Practices.

Fatima Khan, geboren 1987 in Bhola, ist Autorin, Künstlerin, Kuratorin und Moderatorin. Sie studierte Antike Sprachen und Kulturen – Klassische Literaturwissenschaft und Germanistik an der Universität zu Köln. Sie war Initiatorin und Mitgründerin der q[lit]*clgn, des ersten feministischen Literaturfestival Deutschlands. Im Winter beginnt sie das postgraduale Diplomstudium der Medialen Künste / Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien Köln.

Lennart Miketta ist Regisseur, der im Bereich des Dokumentarfilms und Multimedia-Installationen arbeitet und diese kombiniert. Er war künstlerischer Leiter für The Art of Skate im Dortmunder U – Zentrum für Kunst und Kreativität, im Rahmen des europäisch geförderten Projekts smARTplaces. Seine Arbeit fand auch ihren Weg zum Schauspielhaus Bochum, wo er den dokumentarischen 360°-Teil des Theaterstücks Last Minutes before Mars von Darren O’ Donnell und die filmische Umsetzung für Illuminatoren Nihau von Sara Hasenbrink realisierte. Als Teil seiner Arbeit am storyLab kiU realisierte er mehrere Dokumentarfilmformate wie Durch die Ausstellung mit Norbert Dickel für The Pink Floyd Exhibition: Their Mortal Remains oder Rainer Fetting: The easy Way not the German Way für die Ausstellung Rainer Fetting. Er hat auch Filmarbeiten für den HMKV Hartware MedienKunstVerein, B.EEF, Jimboo und Ceñtral Düsseldorf, SOLO Skateboardmagazine, UZWEI, YOUNG DOGS, Museum Ostwall und freie Dokumentarfilmprojekte wie Mandarins will hurt your Stomach realisiert. Lennart hat ein Diplom der WAM – Die Medienakademie und einen BA in Film & Sound an der FH-Dortmund.

DEPOT

Theater im Depot, Studio 2, Mittelhalle, Galerie, Parzelle, KOBI e.V.
Immermannstraße 29
44147 Dortmund
Haltestelle: Immermannstraße / Klinikzentrum Nord

So 25.9.
16:30–17:30
Galerie im DEPOT